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Animierte Landkarte

Puerto Montt - Puerto Natales
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Die berühmte Carretera Austral nimmt ihren Anfang in Puerto Montt und endet in Caleta Yungay. Ihr Bau begann im Jahre 1979 und der letzte Bauabschnitt wurde im Jahre 1996 eingeweiht. Diese Piste, die völlig geschottert ist und das Umsteigen auf Barkassen notwendig macht, führt den Besucher in eine unvergleichliche Welt, die durch eine einmalige und überraschende Schönheit gekennzeichnet ist.
Gletscher Carretera Austral Baker Fluß
Nationalpark Queulat
Vom touristischen Gesichtspunkt aus betrachtet, hat sich die Carretera Austral in eine der wichtigsten Touristenattraktionen Chiles umgewandelt, da sie den Zugang zu einem Gebiet ermöglicht hat, von dem noch immer viel zu entdecken bleibt: Nordpatagonien (Patagonia Norte). Diese Region beherbergt große Flächen des kalten Regenwaldes (selva fría), Nationalparks, Gletscher, gigantische Eisfelder, Lagunen, Fjorde, Flüsse und Seen. Es ist ein ideales Gebiet für den Abenteuerurlaub, Angeln, Trekking, Extremsportarten, Kajak, Rafting und Beobachtung der Flora und Fauna in ihrem ursprünglichsten und wildesten Zustand.
Die Fahrt über die Carretera Austral beinhaltet in mehreren Momenten die Überquerung der Andenkordillere, wobei die Küste und die Fjorde des westlichen Patagoniens gestreift werden, man tief in die immergrünen Wälder eindringt, sich zahlreichen Gletschern und großen binationalen Seen und Gletschern der Nördlichen und Südlichen Eisfelder (Campos de Hielo Norte y Sur) nähert, um die Strecke in Villa O’Higgins, nahe dem Südlichen Eisfeld, zu beenden.
Futaleufú, um anzufangen, bedeutet in der Sprache der Mapuche Großer Fluß (Río Grande), und es handelt sich um eine malerische Ortschaft, die inmitten der Andenkordillere eingeschlossen ist, auf 350 Meter über dem Meeresspiegel liegt, nur 10 Kilometer von der argentinischen Grenze entfernt ist, und die jeden Besucher aufgrund ihrer unzählbaren Naturattraktionen bezaubert.
Unter den Freizeitaktivitäten, die hier realisiert werden können, heben sich das Rafting und Kajak in dem Futaleufú Wildwasserfluß aufgrund der ausgezeichneten Bedingungen, die dieser Fluß darstellt, und der von Experten unter den weltweit 3 besten Flüssen für die Praxis dieser Abenteuersportarten klassifiziert wird, hervor.
Nichtsdestoweniger ist es aber auch möglich, andere unterhaltsame und verschiedenartige Freiluftaktivitäten, wie Reitausflüge und Wanderungen auf unterschiedlichen Wegen, Mountainbike, Floating und Kanusport in dem Espolón Fluß, Canyoning in Bächen und Schluchten (eine relativ neue Sportart französischen Ursprungs), Seekajak in den verschiedenen Seen, Fliegenangeln (pesca con mosca), Bergsteigen und Beobachtung der Flora und Fauna, zu genießen. Es können außerdem Fotosafaris in der Umgebung der Gemeinde organisiert werden, die fast unerforschte Orte durchqueren, oder die Gelegenheit geboten wird, das Nationalreservat Futaleufú (Reserva Nacional Futaleufú) zu besichtigen, die zum Schutz des Chilezeders, “Cyprés de la Cordillera” (Austrocedrus chilensis), und des Südandenhirschs / Gabelhirschs (Huemul), gegründet wurde.
Die Kanäle Patagoniens (Canales Australes) dehnen sich in Nord-Süd-Richtung über mehr als 1.600 km aus. Sie besitzen eine komplizierte Morphologie und ein strenges Klima. Man muß zwischen zwei Gruppen von Kanälen unterscheiden: die einen sind mit dem Archipel von Chiloé verbunden und die anderen beziehen sich auf die patagonischen Kanäle Magallanes. Die Halbinsel Taitao trennt beide.
Während des Pleistozäns (Eiszeitalter) gruben die großen Gletscher tiefe Täler in die vertikalen Wände der Andenkordillere. Als sich die Gletscher zurückbildeten, erhöhte sich der Meeresspiegel und überflutete die Täler, die der Küste am nächsten lagen, was zur Bildung eines ausgedehnten Systems von Fjorden und Kanälen führte. Diese Fjorde beherbergen, dank der reichlichen Regenfälle die vom Pazifik kommen, wunderbare jahrtausendealte Alerce-Wälder (alerces milenarios). Wasserfälle, eine reiche Wald- und Meeresfauna und Thermalbäder an der Küste wandeln die Fjorde Patagoniens in einen hervorragenden Ort für Schiffahrten und Kajakausflüge um.
Je weiter man in den Kanälen und Fjorden vordringt, trifft man auf die wunderschöne Laguna San Rafael, die sich in dem nördlichen Teil des Nördlichen Eisfelds befindet und Bestandteil des Nationalparks Laguna San Rafael (Parque Nacional Laguna San Rafael), der größte der Region Aysén im westlichen Teil des chilenischen Patagoniens, ist. Die Hauptattraktion der Laguna San Rafael bildet zweifellos der Gletscher San Rafael, der auch als Gletscher San Valentín bekannt ist, und den höchsten Gletscher des Nördlichen Eisfelds repräsentiert.
Die Schiffahrt bis zur Laguna San Rafael verläuft durch patagonische Kanäle und Inseln unterschiedlicher Grössen. In ihnen ist es möglich, die Vegetation der Zone, die hauptsächlich aus dichtem Regenwald, reich an Farn, besteht, zu bewundern. Die Fauna des Sektors sticht ihrerseits hauptsächlich durch den großen Reichtum ihrer Vogelwelt hervor.
Die Einfahrt in die Laguna San Rafael wird realisiert, indem Schnee- und Eisblöcke unterschiedlicher Grössen und Formen in Blautönen von dem Schiff aus dem Weg geräumt werden. Die Schiffe und Katamarane halten sich zwischen 5 bis 8 Stunden in der Laguna auf und verfügen über Schlauchboote, Zodiacs oder kleine Schiffe, die die Touristen so nah wie möglich an den Gletscher San Rafael bringen.
Die Laguna San Rafael, die von der Unesco im Jahre 1979 zum Biosphärenreservat (Reserva de la Biósfera) deklariert wurde, zeigt uns die positiven Einflüsse eines ursprünglichen Ökosystems, wo der Schwarzhalsschwan (cisne de cuello negro), patagonische Gänse (caiquenes) und eine Artenvielfalt von Enten (patos) und Kormoranen (cormoranes), die mit Coipos (grösstes Nagetier des Landes), Pudués (einheimische Hirschart), Füchsen (zorros) und Seelöwen (lobos de mar) zusammenleben, Bestandteil der Schönheit eines noch unerforschten Gebietes sind. Nichts ist mit dem majestätischen Sonnenaufgang zu vergleichen, der die Schiffsleute bei der Einfahrt in die Laguna begrüßt; oder mit dem ohrenbetäubenden Dröhnen der Eisschollen, die sich von dem Gletscher lösen, um in das vielfarbene Wasser einzubrechen. Und inmitten dieser unbeschreiblichen Szene können die Reisenden sich in kleinen Booten dem Gletscher annähern, durch die weiße Decke von treibenden Eisblöcken fahren und dabei den traditionellen Whisky auf ewigem jahrtausendealten Eis genießen. Höchst beeindruckend ist vor allem der Sturz der großen Eisblöcke, die sich vom Gletscher abspalten, und mit einem gewaltigen Donnern ins Wasser fallen.
Das Örtchen Puerto Edén, das sich ungefähr 400 Kilometer nördlich von Puerto Natales befindet, beendet diesen erstenTeil der Strecke. Es ist die einzige bewohnte Ortschaft der patagonischen Kanäle, die auf der Wellington-Insel, die größte Insel des Archipels des westlichen Patagoniens, liegt. Sie kann nur auf dem Meerweg erreicht werden und die Route, um zu ihr zu gelangen, führt durch unvergleichbar schöne Fjorde und Kanäle. Die Reinheit der Natur, die Puerto Edén umgibt, ist der ideale Schauplatz, um verschiedene Freiluftaktivitäten zu realisieren: Trekking, Kajak, Angeln, Fotografieren und Beobachtung der Flora und Fauna. Puerto Edén ist außerdem die Eingangstür für die Besichtigung des Gletschers Pío XI und des Nationalparks Bernardo O’Higgins (Parque Nacional Bernardo O’Higgins).
Seine Bevölkerung beläuft sich auf 170 Personen, unter der sich eine große Abstammung der ethnischen Gruppe Kaweskar, ehemalige Einwohner dieses Teils des Kontinents, befindet.
 
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