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Lage

Das chilenische Territorium befindet sich im Südwesten des amerikanischen Kontinents und liegt zwischen den Breitengraden 17° 30’ und 90 südlicher Breite.

 

Sein Festland erstreckt sich über eine Länge von 4.200 km und 8.000 km, wenn man auch das Gebiet der Chilenischen Antarktis mit in Betracht zieht.

Zu diesem Land gehören auch die Osterinsel (Isla de Pascua) oder Rapa Nui (in polynesischer Sprache), das Juan-Fernández-Archipel (Archipiélago de Juan Fernández), die Inseln San Félix, San Ambrosio, Salas und Gómez, das zum chilenischen Territorium gehörende Meer mit 200 Seemeilen und sein entsprechender Festlandsockel.
 
Grenzen
Chile grenzt im Norden an Peru, im Osten an Bolivien und Argentinien und im Westen an den Pazifischen Ozean und im Süden an den Südpol.  
 
Landesfläche

Die Landesfläche des Festlands und der Inseln beträgt 756.626 Quadratkilometer. Das antarktische Territorium beläuft sich auf 1.250.000 Quadratkilometer, was eine Gesamtfläche von 2.006.626 Quadratkilometern ergibt.

Die durchschnittliche Breite des Landes beträgt ungefähr 177 km; die Mindestbreite des Festlands liegt bei 90 km im Norden der Mündung des Flusses Choapa.
 
Nationalparks und Naturschutzgebiete

Die Nationale Forstverwaltung CONAF (Corporación Nacional Forestal) ist die öffentliche Verwaltung, die dafür zuständig ist, die Nationalparks und Naturschutzgebiete Chiles zu verwahren. Das geschützte Territorium beinhaltet ungefähr 14 Millonen Hektar, das entspricht 19% des nationalen Territoriums, und bildet sich aus 94 Einheiten, die in 31 Nationalparks, 48 Naturschutzreservate und 15 Naturdenkmäler unterteilt sind.

 
Historische Übersicht
Chile wird laut aktuellsten archäologischen Ermittlungen seit mehr als 10.000 Jahren bewohnt. Im XVI. Jahrhundert gehörte ein Teil des Landes zum Inka-Imperium. In diesem selben Jahrhundert wurde es von den Spaniern entdeckt und erobert. Im Süden Chiles lebten die Araukaner, eine kriegerische Rasse, die sich der spanischen Macht widersetzten und die die Spanier nie unterwerfen konnten. Das Land hat seine Autonomie von Spanien mit der Erklärung der Ersten Nationalversammlung der Regierung (Primera Junta Nacional de Gobierno) am 18. September 1810 begonnen und mit der Unabhängigkeitserklärung (Declaración de Independencia) am 2. Februar 1818 beendet. Ab diesem Datum hat Chile ein republikanisches System verfestigt, das heute ein Musterbeispiel für den Kontinent ist.
 
Einige wichtige Zahlen

Bruttoinlandsprodukt: 115.000 Millionen Dollar (2005)

Pro-Kopf-Einkommen: US$ 7.100 (2005)

Analphabetismus: 4.3% (2002)

Zahl der öffentlichen Bibliotheken: 378 (Jahr 2005)

Zahl der Museen: Es gibt ungefähr 100 Museen, davon sind 26 vom Staat abhängig, durch die Verwaltung der Bibliotheken, Archive und Museen, DIBAM (Dirección de Bibliotecas Archivos y Museos). Außerdem existieren bedeutende Museen, die von Universitäten, Stiftungen und Gemeinden verwaltet werden.

 
 
 
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