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| Die Hauptstadtregion
(Región Metropolitana), deren Hauptstadt Santiago
ist, bildet das hauptsächliche Wirtschafts-, Verwaltungs-
und geografische Zentrum Chiles. Es repräsentiert
außerdem den industriellen, geschäftlichen,
finanziellen und kulturellen Kern des Landes. |
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| Santiago ist die
Hauptstadt Chiles, die Zone mit der höchsten Bevölkerungskonzentration,
ein bißchen mehr als 5 Millionen Einwohner, und
eine der modernsten Städte Südamerikas. |
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| Santiago, ausgestattet
mit modernen Gebäuden, modernen Autobahnen, einem
ausgedehnten und leistungsfähigen Untergrundbahnnetz
(Metro) sowie mit diversen Stadtzentren und großen
Grünflächen, ist eine obligatorische Passage
für alle die Personen, die das Herz Chiles kennenlernen
möchten. |
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U-Bahn (Metro) Santiago |
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Regierungspalast La Moneda |
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Luftblick Plaza Italia |
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| Diese Metropole, die
man als Großes Santiago (Gran Santiago)
bezeichnet, beinhaltet einige Gemeinden auf vollständige
Weise und andere nur teilweise. Der größte Teil von
Santiago befindet sich innerhalb der Provinz mit dem gleichen
Namen, mit einigen peripheren Sektoren innerhalb der Provinzen
von Maipo, Cordillera
und Talagante. |
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| Hier befinden sich der
Regierungspalast La Moneda (Palacio de
la Moneda), Sitz der Exekutive, der Gerichtspalast
(Palacio de Tribunales), Sitz des Obersten Gerichtshofs
und die Mehrheit der Ministerien. Der Nationalkongress von Chile,
Sitz der Legislative, befand sich bis 1990 in Santiago, dann
wurde er nach Valparaíso verlegt. |
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| Santiago wird als die
Stadt mit der besten Lebensqualität in Lateinamerika betrachtet.
In ihr findet man mehr als 40% der wirtschaftlichen Produktion
des Landes und sie ist Sitz der Mehrheit der nationalen und
internationalen Unternehmen. Die Handelsbörse (Bolsa
de Comercio) Santiagos ist eine der angesehensten des Kontinentes. |
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| Der wirtschaftliche Aufschwung
und die finanzielle Sicherheit Chiles haben es ermöglicht,
dass sich Santiago in den letzten Jahren in eine wichtige Geschäftsstadt
verwandelt hat, die sich um den Titel der Finanzhauptstadt Lateinamerikas
mit anderen Städten wie Miami und Sao Paulo streitet. |
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| Unter den Touristenattraktionen
von Santiago hebt sich insbesondere der Hügel San
Cristóbal (Cerro San Cristóbal),
der sich in der Stadt befindet und die 800 m.ü.M. (Meter
über dem Meeresspiegel) übersteigt, hervor. Dieser
Hügel wird von einer Jungfrauenstatur gekrönt, die
von einem Großteil der Stadt aus zu beobachten ist. Zu
seinem Gipfel gelangt man mit Hilfe von Schwebeseilbahnen, die
eine privilegierte Sicht über die Großstadt und die
Andenkordillere bieten. Am Fuße des Hügels befindet
sich außerdem der interessante Zoo der Hauptstadt
(Zoológico Metropolitano). |
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| Das Zentrum ist ohne
Zweifel die Seele der Stadt. Die Kolonialbauten, wie die Kathedrale
von Santiago (Catedral de Santiago), das Hauptpostamt
(Correo Central) und das Rathaus von
Santiago (Municipalidad de Santiago), die
sich auf dem Hauptplatz (Plaza de Armas)
befinden, sowie die Casa Colorada (Museum),
stehen im Gegensatz zu den Stadtvierteln mit europäischen
Charakteristiken aus dem Anfang des XX. Jahrhunderts, wie das
Stadtviertel Paris-London (Barrio París-Londres)
und das Verwaltungsviertel (Barrio Cívico),
wo sich der Regierungspalast La Moneda (Palacio
de la Moneda) und der vor kurzem eingeweihte Platz
des Bürgertums (Plaza de la Ciudadanía)
befinden. Die modernen Hochhäuser dominieren auch
die Stadt, was zu einer Mischung aus verschiedenen Baustilen
führt, die manchmal chaotisch, manchmal geordnet erscheint. |
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Außerdem müssen
natürlich die folgenden Museen hervorgehoben werden: Museum
der Schönen Künste (Museo de
Bellas Artes), Museum der Zeitgenössischen
Kunst (Museo de Arte Contemporáneo),
Museum der Präkolumbischen Kunst (Museo
de Arte Precolombino), Nationalmuseum (Museo
Histórico Nacional) und das Archäologische
Museum (Museo Arqueológico); zusammen
mit der Nationalbibliothek (Biblioteca
Nacional) und dem Nationalarchiv (Archivo
Histórico Nacional).
Wenn man sich vom Zentrum ein wenig entfernt, Richtung Westen,
kommt man zu den Stadtvierteln der Strassen Dieciocho, Brasil,
Concha y Toro, República und Yungay. Mit der Erschließung
dieser Stadtviertel wurde Mitte des XIX. Jahrhunderts begonnen,
und die Bauten sind sehr verschiedenartig, bestehend aus Häusern
mit traditionellem einheimischen Design, die neben Häusern
und Palästen neoklasssischen, neogotischen und Art Deco
Stils existieren. Verschiedene Häuserkomplexe wurden aufgrund
ihrer architektonischen Charakteristiken unter Denkmalschutz
gestellt (Monumento Nacional), wie zum Beispiel die
Strasse Dieciocho (Calle Dieciocho),
das Stadtviertel Concha y Toro (Barrio
Concha y Toro), die Casonas der Avenida República,
die Strasse Virginia Opazo (Calle
Virginia Opazo) und die Passagen (Pasajes)
Lucrecia Valdés, Adriana Cousiño und Hurtado Rodríguez. |
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| Der westliche Bezirk
hat sich in in der letzten Zeit in den wichtigsten Mittelpunkt
der artistischen kulturellen Attraktionen verwandelt und besitzt
als Achse die Avenida Matucana, die verschiedene Instanzen,
wie das Kulturzentrum Matucana 100 (Centro
Cultural Matucana 100), das Museum ArteQuín
(Museo ArteQuín), das Naturkundemuseum
(Museo de Historia Nacional), das Technologiemuseum
der Quinta Normal (Museo Tecnológico de
la Quinta Normal), das Eisenbahnmuseum
(Museo Ferroviario), das Museum der Volkskunst
Lateinamerikas (Museo de Arte Popular Latinoamericano),
das Museum der Solidarität Salvador Allende
(Museo de la Solidaridad Salvador Allende) und die
neue Bibliothek von Santiago (nueva Biblioteca
de Santiago) und das Archiv XX Jahrhundert
(Archivo Siglo XX), verbindet. |
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| Aus der kolonialen Architektur
heben sich die Häuser und Komplexe aus Adobe (Lehm-/Sandziegel)
der großen Landsitze hervor, die heute völlig in
der Stadt untergetaucht sind. Dies ist der Fall der Häuser
von (Casas de) Lo Matta, Lo Fontecilla,
Lo Contador, Las Condes und Los Dominicos
(mit Kirche inbegriffen). |
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| Diese Stadt verfügt
außerdem über große und einladende Parkflächen,
wie dem Park O’Higgins (Parque O’Higgins),
dem Park Forestal (Parque Forestal),
der neben dem Mapocho-Fluß (río
Mapocho) liegt, und dem Park der Zweihundertjahrfeier
(Parque Bicentenario), unter anderem. Das Nationalstadion
(Estadio Nacional), das sich in der Gemeinde Ñuñoa
befindet, war Sitz der Fußballweltmeisterschaft im Jahre
1962 und steht heute unter Denkmalschutz. Santiago liegt, aufgrund
seiner Nähe zu den Anden, in einem bevorzugten Gebiet für
Wintersportler. Die Skizentren Farellones, Valle Nevado,
La Parva, El Colorado und Lagunillas befinden sich
nur wenige Kilometer von der Stadt entfernt. |
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