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| Der Große
Norden Chiles (Norte Grande) bietet eine Vielzahl
von einzigartigen Landschaften, wo sich die Regionen der
Hochebene (Altiplano) und der Atacamawüste (Desierto
de Atacama) mit überraschenden und äußerst
schönen Ergebnissen vereinen. |
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| Extreme Kontraste
charakterisieren dieses Gebiet, in der sich die Trockenheit
den fruchtbaren Tälern und Oasen, die durch das Wasser
der Hochebene versorgt werden, entgegensetzt. Diese Vereinigung
aus zwei solch extremen und widersprüchlichen geographischen
Gegebenheiten, ist als wenn der Himalaya, die Saharawüste
und das Beringmeer zusammen liegen würden. |
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Chungará-See |
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Felszeichnungen |
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Tatio-Geysire |
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| Der Nationalpark
Lauca erstreckt sich über eine Fläche
von 137.883 Hektar und befindet sich in der Gemeinde von
Putre, Provinz von Parinacota, I. Region. Er umfaßt
das Vorgebirge der Anden und die Hochebene des extremen
Nordostens der Tarapacá Region. Er weist Regen
im Sommer und Schnee im Winter auf; das Klima ist trocken
mit jährlich durchschnittlich 280 mm Niederschlag
und einer Durchschnittstemperatur, die von 12°C bis
20°C tagsüber und -3°C bis –10°C
nachts schwankt. |
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| Das Relief des
Parks ist im allgemeinen unregelmäßig. Es heben
sich die schneebedeckten Vulkane Parinacota 6.342 m.ü.M.
(Meter über dem Meeresspiegel); Pomerape 6.282 m.ü.M.;
Guallarite 6.060 m.ü.M. und Acotango 6.050 m.ü.M.
hervor. Außerdem gibt es im Gebiet der Hochebene
(das großen Teil der zentralen Zone des Parks umfaßt)
Vulkankessel wie den Ajoya und den Tejene und Lavafelder
wie das Cotacotani. |
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| Das bezaubernde
Dorf San Pedro de Atacama, das 2.450
m.ü.M. liegt, am nördlichen Rand des großen
Atacama-Salzees (Salar de Atacama - der größte
des Landes), ist wahrscheinlich einer der Orte Chiles,
der die meisten Attraktionen vereinigt. |
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| San Pedro liegt
am Fusse der Andenkordillere, die in dieser Zone 6.100
m.ü.M. erreicht. Gegenüber von San Pedro und
nur 40 km entfernt, befindet sich der majestätische
und mystische Vulkan Licancabur (5.916 m.ü.M.). Sein
Name bedeutet Hügel des Volkes und
er wurde von den Inkas verehrt, die Zeremonien veranstaltet
und in dem Krater, der sich in seinem Gipfel befindet,
Opfergaben hinterlassen haben. |
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| Nur 15 km entfernt
befindet sich das geheimnisvolle Mondtal
(Valle de la Luna). So wie sein Name darauf hinweist,
geben die Formen und Farben der Felsen dem Tal die Erscheinung
einer Mondlandschaft. |
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| Vom archäologischen
Standpunkt aus betrachtet, ruft die Umgebung von San
Pedro grosses Interesse hervor. Die Geschichte
des Gebietes führt bis auf elftausend Jahre vor Christus
zurück, Zeitpunkt zu dem die ältesten menschlichen
Spuren dort aufgespürt wurden. Eines der besten Beispiele
der historischen und archäologischen Reichheit des
Ortes stellt das Dorf Tulor (Aldea de Tulor), das 3.000
Jahre alt ist, dar. Die große geologische Aktivität
der Zone hat nicht nur Vulkane geschaffen, sondern war
auch Ursprung für die Entstehung der berühmten
Tatio-Geysire (Geysers del Tatio –
4.200 m.ü.M.). Um die Geysire in ihrer ganzen Fülle
und Schönheit beobachten zu können, ist der
beste Zeitpunkt des Tages der Sonnenaufgang, warum es
sich wärmstens empfiehlt, San Pedro gegen 05.30 Uhr
morgens zu verlassen, um am Tatio um 07.00 anzukommen.
Einige Geysire erreichen die gigantische Höhe von
3-4 Metern. Die dem Tatio nahe gelegenen Thermalquellen
erlauben es, ein köstliches Bad zu genießen,
während man den Sonnenaufgang beobachtet. Die Wassertemperatur
kann bis zu 54?C erreichen. Andererseits darf man nicht
vergessen, sich auf den Himmel von San Pedro zu beziehen,
da er nachts für sich allein ein Schauspiel ist:
die Milchstraße wird von einem sehr leuchtenden
Weiß bedeckt. |
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| Nach dem Elqui-Tal,
das sich in der Vierten Region befindet, sind die Himmel
von San Pedro die klarsten und reinsten des Planeten. |
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