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Bis spät morgens schlafen, sich sonnen, auf gefährliche Weise die Adrenalinwerte erhöhen, sich vollkommen der Natur hingeben und sie genießen, tanzen bis zum Abwinken und feiern (“carretear” – von Fiesta zu Fiesta ziehen, in chilenischer Sprache der Jugendlichen) bis zum Morgengrauen... dies sind nur einige der Aktivitäten, dem der Tourist, Chilene oder Ausländer, in einer der touristischsten Zonen des Landes nachgehen kann: der Vulkanstraße (Ruta de los Volcanes), die das Gebiet zwischen den Städten Villarrica, Pucón und Puerto Varas umfaßt.
Während des Winters erscheinen jedoch in diesem Gebiet die Sportler und Fanatiker der Kälte und des Schnees, des Schwindels und der Geschwindigkeit, die ihre “adrenalinischen” Erwartungen in den Abhängen des aktivsten Vulkans Südamerikas: dem Villarrica, übertroffen sehen.
Vulkan Lonquimay Vulkan Villarrica Vulkan Osorno
Diese Stadt, die in der Uferlandschaft des Sees mit dem gleichen Namen eingebettet ist und nur einen Sprung von der Quelle des Flusses Toltén (río Toltén) entfernt liegt, teilt seinen Namen mit zwei grandiosen und imposanten Naturschönheiten: dem See und dem Vulkan.
Villarrica, das sich 85 km von der regionalen Hauptstadt Temuco entfernt befindet, hat sich schon immer als gut funktionierendes und effizientes Dienstleistungszentrum für die Touristen, aufgrund seiner Lage zwischen Pucón und Lican Ray und seiner unzählbaren Dienstleistungen und der Infrastruktur, die es besitzt, charakterisiert. In diesem Punkt unterscheidet es sich deutlich von den beiden anderen Badeorten, in denen einige Dienstleistungen nur während der Sommersaison funktionieren, während sie in Villarrica das ganze Jahr über zugänglich sind.
Diese Stadt besitzt einen besonderen und gleichzeitig heterogenen Charakter. Die ethnische Gruppe Mapuche - “Leute der Erde” - (die von den Spaniern als Araukanier bezeichnet wurde) ist zweifellos durch ihre Bevölkerung und ihre Kultur latent vorhanden. Außerdem ist die deutsche Gemeinde, Produkt der Einwanderung, die nach der Befriedung von Araukanien (Araucanía) entstanden ist, gegenwärtig. Aus der arabischen Gemeinschaft, die im Handel der Stadt anzutreffen ist, und den Einheimischen (el criollo), eine Mischung aus allen ihnen, haben sich als Ergebnis liebenswürdige Menschen ergeben, die gegenüber den Besuchern sehr aufmerksam sind, um das Wachstum ihrer Gemeinde besorgt sind und ihre Wurzeln respektieren.
Die Stadt, die von dem Vulkan (volcán) dominiert und von dem Seewasser umspült wird, musste ihre Anstrengungen, um die Touristen anzuziehen, verdoppeln, da diese die Stadt als Durchgangsort oder Zwischenstation zum Schlafen für eine Nacht betrachtet haben. Diese Herausforderung hat sie bewundernswerter Weise durch die Realisierung von angesehenen sportlichen und kulturellen Veranstaltungen auf nationalem und internationalem Niveau gemeistert. Vielleicht besitzt sie nicht ganz so viele Naturschönheiten, aber nichtsdestoweniger hat diese kleine Großstadt daraus Nutzen gezogen, was einst einer ihrer Einwohner gesagt hat: “ Villarrica ist die offene Tür für den Tourismus im Süden”.
Diese kleine Stadt, die in der Präkordillere eingefügt ist und zu Füssen des Vulkans Villarrica liegt, verdreifacht ihre Bevölkerung im Sommer. Sie befindet sich 27 km von Villarrica entfernt und in ihrem Gemeindebezirk trifft man auf die verschiedenartigsten und auserlesensten Touristenattraktionen der Zone: Thermen (termas), Nationalparks (parques nacionales), Seen (lagos) und Lagunen (lagunas), reißende Flüsse (ríos torrentosos), Skizentrum (centro de esquí), usw.
Das touristische Potential des Ortes hat seine maximale Anerkennung mit dem Bau des Gran Hotel Pucón im Jahre 1934 erfahren und war Ausgangspunkt für eine Aktivität, die die Stadt nach und nach als einen der begehrtesten Badeorte der südlichen Zone und des Landes plaziert hat.
Man könnte sogar meinen, dass Pucón mehr für die Touristen als für die ständigen Einwohner gemacht ist. Der große Immobilienaufschwung der letzten Jahre, mit dem Bau von luxuriösen Wohngebäuden in Gemeinherrschaft und Handelsgebäuden, bestätigt nur diese Annahme. Eine andere würdige Tatsache, die es hervorzuheben gilt, ist die Anstrengung, die die Gemeinde von Pucón realisiert, um nicht den Charme und die Identität zu verlieren, die die Modernisierung mit sich bringt. Dieser gute Wille spiegelt sich deutlich darin wider, dass bestimmte Baukriterien, sowie Kriterien für die Werbung, vereinheitlicht wurden. Die Neonreklamen sind völlig “out” und einheimisches Holz und Vulkangestein in Reklameschildern, Häusern und Wohngebäuden sind völlig “in”.
Dies hat dazu geführt, dass die selben Einwohner ihre Gemeinde heute als “ökologisch” betrachten und Gemeindeaktivitäten durchführen, die darauf abzielen, die Leute, insbesondere ihre Kinder, zu erziehen, damit sie ihre Hauptarbeits- und einkommensquelle schützen und bewahren.
Diese Stadt besitzt ein gemäßigt regnerisches Klima ohne Trockensaison, Grund dafür, dass es das ganze Jahr über Niederschläge gibt. Seine Hauptaktivität ist die Milchproduktion und es hebt sich auch die Herstellung von Rauch- / Dörrfleisch (cecinas) und anderen landwirtschaftlichen Produkten hervor. Eine andere Tätigkeit, die ständig zunimmt, ist der Tourismus, wovon die große Zahl von Hotelbauten zeugt, die aus ihrer Nähe zum See und ihren bezaubernden Landschaften profitieren. Bei einer Stadtbesichtigung kann man die Kirche (iglesia) Sagrado Corazón de Jesús, das Spielkasino von Puerto Varas, die lutherische Kirche und den Kleinen Hafen (Puerto Chico), der Bauten aus dem Anfang des XX. Jahrhunderts besitzt, kennenlernen.
Ein anderer Ort, den es zu besichtigen und kennenzulernen gilt, ist Ensenada, wichtiger Bestandteil der Schönheit des Süden Chiles, das sich in einem einladenden Flecken, privilegiert im südöstlichen Scheitelpunkt des Llanquihue Sees (Lago Llanquihue), befindet. Es besitzt wunderschöne Sehenswürdigkeiten, von denen sich die Vulkane Puntiagudo, Osorno und Calbuco hervorheben.
Zu besichtigende Orte: Nationalpark Vicente Pérez Rosales (Parque Nacional Vicente Pérez Rosales), Wasserfälle von Petrohué (Saltos del Petrohué), See (Lago) Todos Los Santos, Vulkane Osorno und Calbuco, Skilifte (Telesillas) des Vulkans Osorno, Reloncaví-Fjord (Fiordo Reloncaví).
Die Schönheit ihrer Landschaft und die abwechslungsreiche Vegetation machen aus Ensenada einen privilegierten Ort für Sport und Natur.
Frutillar befindet sich am Ufer des Llanquihue Sees, im westlichen Sektor, gegenüber von dem Vulkan Osorno.
Es zählt 15.403 Einwohner. Historisch betrachtet liegt seine Wichtigkeit darin, dass es die ersten deutschen Kolonien, die nach Chile gekommen sind, beherbergt hat. Im kulturellen Bereich führt Frutillar “Die Musikwochen von Frutillar” (“Las Semanas Musicales de Frutillar”) auf, die von 1968 bis heute dazu beigetragen haben, dass die klassische Musik durch große Sinfonie- und Philharmonieorchester, die von berühmten Direktoren dirigiert werden, zusammen mit Kammermusikgruppen, Chören, Jazz und bekannten Interpreten von nationalen und internationalen Opern, präsent ist.
Die Stadt charakterisiert sich durch ihre Bauten deutscher Reminiszenz (Erinnerungen), wunderschönen Landschaften, Stränden am Seeufer und bunten Gärten, die ihr einen sehr speziellen Siegel verleihen. Man kann das Seetheater (Teatro del Lago), das Waldreservat Edmundo Winckler (Reserva Forestal Edmundo Winckler) und das Deutsche Kolonialmuseum (Museo Colonial Alemán) besichtigen.
       
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